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Caritas-Sozialstation Rudow/Gropiusstadt
Wir über uns
Zur Entwicklung der Caritas-Sozialstation Rudow-Gropiusstadt
„Soviel ambulante Hilfe wie möglich, soviel stationäre Versorgung wie nötig.“
Unsere Caritas-Sozialstation Rudow-Gropiusstadt steht in der Tradition der ersten Berliner Caritas-Sozialstation, der Caritas-Sozialstation
„Alt-Rudow“. Marlies Wanjura, ausgebildete Krankenschwester und spätere Bezirksbürgermeisterin von Reinickendorf, war die
erste Leitung dieser 1982 gegründeten Station.
Zuvor hatte es nur die Caritas-Bezirksstellen gegeben.
Seit 1978 beteiligte sich Neukölln bereits am Modell „Häusliche Krankenpflege“, und seit Mai 1982 gehörte die Sozialstation
zum Netz der Berliner Sozialstationen. Sie arbeiteten nach dem heute noch geltenden Grundsatz:„Soviel ambulante Hilfe wie
möglich, soviel stationäre Versorgung wie nötig.“
Die Arbeit der 1. Caritas-Sozialstation begann in einem Baucontainer, der im Sommer manchmal so heiß wurde, dass die Computer
sich abschalteten. „Dann mussten wir den Container immer mit einem Gartenschlauch abspritzen“, erinnerte sich Barbara Artelt,
eine, die von Anfang an dabei war.
Im Jahre 1987 war der Kreis der Mitarbeiter/-innen und Patienten schon derart angewachsen, dass die Sozialstation in Rudow
und Gropiusstadt aufgeteilt wurde.
Heute befindet sich der Ausgangspunkt für die Tätigkeit unserer Sozialstation wieder ausschließlich in Alt-Rudow. Ansprüche
und Anforderungen an die Pflege haben sich geändert. Manches Mal erinnern sich unsere Mitarbeiter mit ein bisschen Wehmut
an damals, als man „noch richtig viel Zeit hatte für die Patienten“. Dafür kann fachgerechte Hilfe heute sehr viel schneller
und zielgerichteter erfolgen. Im Bereich der Wundpflege (Wundmanagement) und der Pflege Schwerstkranker, bei denen oft Ernährungs-
und Schmerzpumpen eingesetzt werden müssen, können wir beispielsweise heute viel mehr erreichen als noch vor 20 Jahren.
Wann sind wir für Sie da?
Wir unterstützen und begleiten Hilfesuchende, Kranke und Behinderte in allen Phasen von Gesundheit, Genesung und Bewältigung
von Krankheit und Pflegebedürftigkeit unter Beachtung des sozialen Umfeldes. Unsere besondere Fürsorge gilt der Begleitung
Schwerstkranker und Sterbender sowie deren Angehöriger und Freunde in allen Phasen des Sterbens und der Trauerarbeit in Zusammenarbeit
mit dem ambulanten Caritas-Hospiz Hausbetreuungsdienst.
Wie arbeiten wir?
Unsere Station nutzt die Vernetzung und Kooperation mit anderen Einrichtungen des Caritasverbandes als Möglichkeit, für den
pflegebedürftigen Menschen ganzheitlich orientierte Pflegebedingungen zu schaffen. Die verschiedenen ambulanten, stationären
und teilstationären Einrichtungen arbeiten vernetzt,
Wichtige Partner sind die Caritas Altenhilfe GGmbH, die katholischen Krankenhäuser, der Fahrbare Mittagstisch, der ambulante Caritas-Hospiz Hausbetreuungsdienst, der Malteser
Hilfsdienst sowie die anderen Sozialstationen und die Bezirksstellen des Caritasverbandes.
Darüber hinaus arbeiten wir selbstverständlich eng mit Ärzten, Krankenhäusern, Krankenkassen, Ämtern sowie weiteren Partnern
zusammen. So können wir Ihnen ein professionelles Netz der häuslichen Pflege zur Verfügung stellen.
Ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Portversorgung. Dank der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten
können wir für unsere Kunden die notwendige Portversorgung sicherstellen.
